Gericht: Deutsche Webseiten dürfen keine US-Cookies setzen

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden untersagt einer Hochschule, auf ihrer Webseite den "Cookiebot" einzubinden. Der spektakuläre Beschluss wirkt weit.

heise.de/news/Gericht-Deutsche

"Rechtlich seien sogar Arbeitgeber verantwortlich, die ihre Beschäftigten mit einschlägigen Diensten hantieren lassen." Kommt da bald was für O365 & Co nach? 🤔😎

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@IzzyOnDroid @viennawriter Mal sehen, ob das in der Schärfe bestand hat. *Diesem* Urteil nach dürften nicht einmal Dienste genutzt werden, die in Europa sitzen und zu einem US-Konzern gehören.

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@dentaku Was den Datenströmen und Zugriffsrechten mit CLOUD-Act und Co ja nur konsequent ist. Fände ich gut, wenn das mal wer durchsetzt. So rein für‘s Exempel und den Anreiz, sich mal mit europäischen Lösungen auseinanderzusetzen, die es ja in den allermeisten Fällen tatsächlich gibt. @IzzyOnDroid

@viennawriter @IzzyOnDroid Ich fände es schwierig, die Eigentumsverhältnisse aller meiner Dienstleister im Auge behalten zu müssen.
Beispiel: HostEurope – klingt europäisch, saß auch mal in der EU, ist aber jetzt in GB und gehört GoDaddy (USA).

@dentaku Deswegen am besten gleich einen Europäischen Anbieter nehmen, am besten einen in dem Land, wo Du wohnst. Macht alles einfacher und zukunftssicherer. @IzzyOnDroid

@viennawriter @IzzyOnDroid Ich müsste dann aber die ganze Zeit nachverfolgen, dass der nicht von einem Amerikanischen Konzern gekauft wird (und dann sofort mit all meinem Krempel umziehen). Genau deshalb das HostEurope-Beispiel.

@dentaku @viennawriter "Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Und selbst das ist nicht sicher." (Joachim Ringelnatz)

100% geht halt nicht immer. Aber was man tun kann, sollte man tun. Dann muss man sich zumindest nichts vorwerfen lassen (bekommt aber ggf. etwas nachgeworfen 🙊 ) …

@IzzyOnDroid @viennawriter Ich habe nur keine Lust, immer die Abmahnung und Unterlassungserklärung über mir schweben zu haben, nur weil einer der Dienstleister, die ich benutze, wiederum einen US-Dienstleister benutzt, so wie das hier der Hochschule RheinMain passiert ist (die einen *Dänischen* Dienstleister für ihre Cookiewarnung verwendet haben).

@dentaku @viennawriter Keine Arme, keine Kekse. Cookie-Warnung brauchst Du nur, wenn Deine Besucher den *unanständigen* Keksen zustimmen müssen. Keine Kekse, kein Banner (siehe meine Seiten). Und technisch notwendige Kekse (wie Session-/Login-Keks bei Foren) brauchen auch kein Banner.

Für Analytics reicht ofmals eine Logfile-Auswertung. Außer Du hast eine hyperkapitalistische Seite, wo Du zur Kapitalmaximierung auch auswerten willst, was noch gar nicht passiert ist 🙊 💨

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